Kontakt +49 (0)171 7731074

Begegnung

Mensch und Natur –
Das Refugium:

Das Zitat König Ludwigs auf unserer Startseite beschreibt schon sehr zutreffend, worum es uns geht: Ein Refugium (lat. Zufluchtsort eines Individuums) zu schaffen für folgende drei Tätigkeitsfelder.

Erstens:
Seminare und Tagungen

Ausrichtung eigener Seminare mit "archaischen" Themen wie z.B. Blockhausbau, Erdkellerbau, Backofenbau usw. – also Seminare mit Ausrichtung auf fast schon "ausgestorbene" Handwerkstechniken. Weiterhin möchten wir für die Menschen eine Seminar- und Tagungsstätte anbieten, an der man mit der Natur, den Jahreszeiten und den Elementen arbeiten kann, um so eine "neue Sicht der Dinge" zu erlangen.
Dieses Angebot stößt bereits jetzt auf beste Resonanz. Sowohl der Mentaltrainer, der Schamane oder der Amerika-Chef des weltweit agierenden Unternehmens Adidas sind bei uns zu der Erkenntnis gekommen:
Die Natur braucht uns nicht – wir brauchen die Natur!

Zweitens:
Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Der zündende Funke – ausgelöst durch die eigene Tochter (vierzehnjährig und Klassenbeste am Gymnasium). Als mich meine Frau darauf aufmerksam machte, dass unsere Tochter eine Eiche nicht von einer Buche unterscheiden kann, war ich schockiert. Also schnell – aber sehr schnell – einen Waldlehrpfad bauen, Laubhütten bauen, die Kinder im Wald übernachten lassen, Exkursionen machen, Lagerfeuer usw.
Unser Gelände bietet mittlerweile den idealen Ort für Schulklassen, Kreisjugendringe, Pfadfindergruppen, Natur- und Wildnisschulen etc. Den Kindern und Jugendlichen die Impressionen der Natur – und speziell des Waldes nahe zu bringen, wird immer wichtiger. Säge statt Playstation!

Drittens:
Therapeutische Arbeit

Rückfallquote 8 von 10 – nach dem "Genuss" einer herkömmlichen Therapie (z.B. Alkoholentzug).
Das kann’s nicht sein und kostet die Gesellschaft noch dazu ein Vermögen!
Burnout, Sucht, Depression, straffällige Jugendliche usw.

Studien haben ergeben: Handy aus und eine Woche in den Wald – der beste Therapeut ist die Natur bzw. der Wald. Man muss es nicht übertreiben! Bei den Kelten z.B. mussten die Druiden eine zwanzigjährige "Ausbildungszeit" im Wald verbringen, bevor sie auf die Menschheit "losgelassen" wurden. Aber Spaß bei Seite – es hat sich gezeigt: Die besten Therapieergebnisse stellen sich ein, wenn der Mensch zur Ruhe kommt, die Stille genießt und im wahrsten Sinne des Wortes ZU-SICH-SELBST kommt. Und wo geht das am Besten? Genau – in einer Blockhütte im Wald. Ziel ist es ein solches Rückzugsgebiet – ein solches Refugium zu schaffen. Es gibt enormen Bedarf!

Maßnahmen

Das ganze Projekt braucht natürlich die erforderliche Infrastruktur. So – jetzt sind wir hier aber im Naturpark Bayerischer Wald – mitten im Landschaftsschutzgebiet, an einem der schönsten Aussichtspunkte in Alleinlage am Waldrand...
Hier ist natürlich sehr umsichtiges Handeln angesagt - landschaftsgebundenes Bauen, dass sich harmonisch in die Landschaft "einfügt".
Das Ziel ist klar: Entstehen sollen ästhetisch anspruchsvolle Bauwerke und Plätze, die den Menschen ein Refugium der Ruhe, Stille, Kreativität und Weiterentwicklung bieten. Bebraucht werden Seminarräume für Gruppen genauso wie kleine Blockhäuschen für z.B. einen Burnout-Patienten mit seinem Therapeuten, überdachte Sitzgelegenheiten im Freien als Ruhepunkte usw.

Jetzt ist es aber so:

Die Natur braucht uns nicht – wir aber brauchen die Natur!
Für die Natur wäre es am Besten, es würde Nichts passieren, aber es gibt uns halt – uns Menschen.

Mensch und Natur – eine Symbiose die funktioniert? Und wie das funktioniert!

Die Formel:

Wir (Menschen) wollen hier also einen Ort, ein Refugium für Stille, Rückzug, Weiterentwicklung usw. schaffen! Das will aber auch die Tier- und Pflanzenwelt!
Wir brauchen bestimmte Voraussetzungen um existieren zu können – genau so braucht diese Voraussetzungen aber auch die Natur. Es gilt diese Voraussetzungen zu akzeptieren und zu schaffen.

- Bauen wir einen Steinhaufen - und wir haben Kröten, Wiesel, Eidechsen, Blindschleichen usw.
- Stellen wir Steine auf - und wir haben Falken in 10 Meter Entfernung vor dem Fenster.
- Bauen wir Biotope – und wir haben Libellen, Amphibien und noch vieles mehr.

Lassen wir mal einen Coder – mehrere "tote" Bäume stehen bzw. liegen und wir bzw. unsere Kinder sehen, was sich davon wieder ernährt usw. usw.

Die Liste könnte man noch lange fortsetzen. Entstehen sollen Lebensräume - nicht die Tierwelt zurückdrängen – sondern einladen! Die Voraussetzungen schaffen - für eine funktionierende Flora und Fauna – nicht zuletzt zur eigenen Freude.

© 2017 Waldwelt